Brauerei Beck – ein internationales Brauhaus mit einer jahrhundertelangen Geschichte

24. September 2015 | Sehenswürdigkeiten in Bremen
Brauerei Becks Bremen

© Brauerei Beck GmbH & Co. KG

Statistiken zufolge gilt Becks als die beliebteste und imagestärkste deutsche Biermarke. Zu seiner Zielgruppe zählen aktive und weltoffene Konsumenten, die in Sachen Qualität keine Kompromisse eingehen wollen. Der große Erfolg des Getränks ist allen voran den Bremer Gründervätern zu verdanken, welche mit visionärem Pioniergeist im Juni 1873 die Kaiserbrauerei Beck & May o.H.G ins Leben riefen.

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Becks steht seit jeher für Bier am Puls der Zeit

Die grüne Flasche mit rotem Etikett zählt heutzutage zu den drei wichtigsten Marken des weltgrößten Brauereikonzerns Anheuser-Busch InBev mit Deutschlandsitz in Bremen. Das auch im Ausland beliebte Bier war eines der ersten Exportbiere und zollt in Anlehnung an das Wappen von Bremen seiner Herkunft durch den markanten Schlüssel über dem Label Tribut. Seine über 140-jährige Firmengeschichte ist geprägt von dem Anspruch, stets eine Vorreiterrolle zu spielen, sowie von den drei zentralen Werten Qualität, Freiheit und Internationalität. Durch die Gründung der Kaiserbrauerei Beck & May o.H.G. legten der Bremer Baumeister Lüder Rutenberg, der Kaufmann Thomas May sowie der Braumeister Heinrich Beck den Grundstein für den Siegeszug des späteren Brauhauses Beck & Co. Bereits ein Jahr nach der Firmenentstehung verlieh Kaiser Friedrich III Heinrich Beck für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet des Brauwesens die Goldene Medaille. Lediglich zwei weitere Jahre später erhielt die Brauerei die Medaille für das
beste kontinentale Bier auf der Weltausstellung in Philadelphia.

Kauser Brunnen Becks Bremen

© Brauerei Beck GmbH & Co. KG

Innovativ und authentisch seit dem 19. Jahrhundert

Beide Auszeichnungen sind neben dem Bremer Schlüssel auch heute noch ein fester Bestandteil des charakteristischen Etiketts der Biermarke. Das nach wie vor entsprechend dem Deutschen Reinheitsgebot ausschließlich aus Malz, Hopfen, Hefe und erstklassigem Wasser gebraute Kultbier wurde in Rekordzeit zu einem Synonym für beste deutsche Bierqualität. Heinrich Beck entwickelte schon früh ein System der Pasteurisierung, welches einen langen Transport ohne geschmackliche und gütemäßige Verluste ermöglicht. Ein weiterer bedeutender Fortschritt im Brauwesen stellte die Einführung von im Gegensatz zu traditionellen Holzfässern noch sehr wenig verbreiteten Edelstahlfässern dar. Mitte des 20. Jahrhunderts revolutionierte der Gerstensaft den Biermarkt: Als eine der Ersten füllte die Brauerei auch in Dosen ab, wodurch ab 1953 ein mobiler und moderner Biergenuss internationale Gaumen erfreute.

Fässer Brauerei Becks

© Brauerei Beck GmbH & Co. KG

Gelungene Abhebung gegenüber Wettbewerbern

Für immense Umsatzsteigerungen sorgte 15 Jahre später die Entwicklung des „Beck’ser“, einer 6er-Packung für Pfandflaschen. Mittlerweile macht das Becks in Form des Sixpacks über die Hälfte des gesamten Umsatzes aus. Seit den 80er Jahren zeigt der Verkauf alkoholfreien Bieres eine steigende Tendenz. Um auf diesen Trend aufzuspringen, erfand das Bremer Unternehmen als erstes deutsches Brauhaus ein spezielles Maischverfahren, um dem Bier durch eine Vakuumdestillation seinen Alkohol in schonender Weise zu entziehen. Als Ergebnis dieser Idee wurde das 1993 eingeführte Becks Alkoholfrei nach einer repräsentativen Umfrage noch im selben Jahr zur erfolgreichsten Neueinführung gewählt. Nur selten zeigt eine Geschichte die Bedeutsamkeit der Präsentation eines klaren und glaubwürdigen Images so deutlich wie die der Hansestadt Bremen mit seinem unvergleichlichen Becks.

Altes Flaschendesign Becks

© Brauerei Beck GmbH & Co. KG

Neugierig geworden? – Ihr könnt die Brauerei auch besuchen und die verschiedenen Biersorten testen! Weitere Informationen findet Ihr in unserem Beitrag „Brauereiführung bei Becks – Der gesellige Ausflugstipp für Bremen“.

Direkte Informationen erhaltet ihr auch auf der Website des Becks Besucherzentrums.

Hier findet Ihr die Brauerei in Bremen:

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