Die Böttcherstraße – Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Bremen

boettcherstraße

© BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Eine Stadt in der Stadt – so wurde die Böttcherstraße in Bremen von Ludwig Roselius liebevoll genannt. Mit einer bewusst gewollten Verknüpfung von regionalem Kunsthandwerk und traditioneller Kunst gestaltete er nach dem 1. Weltkrieg ein neues Bild – „Die Böttcherstraße ist ein Versuch, deutsch zu denken.“ Mit dem Interesse an seine Heimatstadt und nicht zuletzt auch der Region Norddeutschland brachte der Erfinder des koffeinfreien Kaffees Antiquarisches, Archäologisches und auch Kunst in dem heute berühmten Bremer Straßenzug zusammen.

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Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Bremen

Der gut situierte Geschäftsinhaber und Kunstliebhaber förderte das moderne Kunsthandwerk innerhalb des Deutschen Werkbundes. Er verstand es, auf einzigartige Weise, aus einer Stadt, deren Wurzeln schon im Mittelalter zu finden sind, neu zu konzipieren und zu einer Touristenattraktion zu machen. In jener Zeit des Mittelalters war die Böttcherstraße in Bremen eine zentrale Verbindungsstelle zwischen dem Markt und der Weser. Doch einzelne Häuser waren nach dem 19. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben. Zwei Besitzerinnen des Hauses Nr. 6 überredeten den Kaufmann Roselius zum Kauf. Es waren die schönsten Häuser der Straße und sogleich nutzte er die Räumlichkeiten als Geschäftssitz für seine Firma, aus der im Jahr 1906 die heute weltberühmte Kaffee HAG entstand.

Neben exzellenter Werbung für seinen koffeinfreien Kaffee war es vor allem der neue kulturelle Impuls, der Roselius am Herzen lag. Er finanzierte einen großen Teil des Wiederaufbaus und begann mit der Umsetzung, die Böttcherstraße zur Attraktion Bremens umzugestalten. Sein Projekt geriet in Gefahr, als Hitler 1936 die neu geschaffene Straßenkultur totalitär ablehnte. Doch Roselius konnte sie mit baulichen Veränderungen retten und so wurde eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Bremen bereits 1937 unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist die Böttcherstraße in Bremen tatsächlich eine eigene kleine Welt – eine Stadt in der Stadt. Jedes einzelne Haus hat seine Geschichte, in verwinkelten Höfen öffnen Restaurants, Hotels und erstklassige Einzelhandelsgeschäfte ihre Türen. Beim Entlanglaufen der rund 100 Meter langen Straße könnt Ihr bei jedem Schritt spüren, dass hier jeder Zentimeter zu einem Gesamtkunstwerk gehört. Als Beispiel sei das Haus Atlantis genannt, das nach dem gleichnamigen Ort benannt wurde. Es entstand 1930/31 und verkörperte die Utopie von Atlantis. Das Haus ist von geometrischen Figuren geprägt und in einer, für die damalige Zeit, ungewöhnlichen Materialkombination aus Stahlbeton, Holz und Glas entstanden. Als auch das Paula-Becker-Modersohn-Haus vollendet war, erregten bereits diese zwei Gebäude nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt Aufsehen. Jeder wollte die Sehenswürdigkeiten in Bremen sehen. Und somit strömten viele Besucher in die Böttcherstraße nach Bremen – genauso, wie der geistige Vater Ludwig Roselius es sich einst erträumt hatte.

Bremen-Tipps für Touristen

Nach einem Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten in Bremen könnt Ihr in einem der Restaurants oder Cafés die Bilder Revue passieren zu lassen. Die Hansestadt bietet mit dem Marktplatz, dem berühmten Roland und dem schönen Weserufer noch viele attraktive Orte.

Mehr Informationen findet Ihr auf der Webseite der Böttcherstraße.

So findet Ihr zur Böttcherstraße:

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